Schon eine Woche nach dem Liga-Wettkampf stand bereits die Hinrunde vom K-Stufen-Wettkampf in Laichingen an. Hier starteten alle unsere Mädels (zumindest die, die nicht krank oder verletzt waren). Der Tag war sehr anstrengend (morgens 7 bis abends 20 Uhr) und zog sich unheimlich in die Länge.
Als erstes turnte Jana Lovkin in der E9. Mit leichteren und nicht sehr sauberen Übungen kam sie leider über den 14. Platz nicht hinaus.
Im 2. Durchgang kamen unsere Jüngsten zum Zug. Irma Gans, Amalia Uljancev, Sophia Koller und Anastasia Gladkow starteten bei den 6/7-jährigen (30 Turnerinnen), Iona Schneider bei den 8-jährigen (20 Turnerinnen). Irma war Tagesbeste am Boden und am Reck und durfte zum Schluss als 3. auf das Siegerpodest. Amalia (6.), Sophia (9.) und Anastasia (15.) zeigten ebenfalls einen sehr tollen Wettkampf mit nur kleinen Unsicherheiten. Unter 30 Teilnehmerinnen wirklich ein sehr beachtliches Ergebnis. Iona kam ebenfalls gut durch den Wettkampf und schrammte mit dem 4. Platz knapp am Siegerpodest vorbei. Dank der geschlossenen Mannschaftsleistung schafften es die Mädels mit einem hauchdünnen Vorsprung auf Platz 3 (10 Mannschaften).
Im letzten Durchgang starteten Lea Fink (D11-16TN), Alexandra Lovkin (C12-15TN), Melissa Stoll, Melina Korunn und Lenie Ziegler in der offenen Klasse (13TN). Lea kam durch 3 Geräte gut durch, leider klappt der Sprung noch nicht so gut. Den Wettkampf schloss sie mit dem 11. Platz ab. Alexandra war 3. beste am Sprung – insgesamt auf Platz 6.
Melissa turnte mit ihren 13 Jahren erstmals in der offenen Klasse. Unter den erwachsenen Turnerinnen ist es natürlich sehr schwer, nach vorne zu turnen. Aber sie hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihren Wettkampf sauber durchgeturnt. Zum Schluss war es „nur“ Platz 11 – unter diesem Teilnehmerfeld jedoch eine beachtliche Leistung. Melina turnte wieder eine „abgespeckte“ Variante an 3 Geräten. Mit einer tollen Barrenübung konnte sie jedoch die Tageshöchstwertung erturnen und kam zum Schluss auf einen guten 5. Platz. Lenie war bis zum letzten Gerät ganz vorne dabei. Für ihren tollen Sprung erhielt sie ebenfalls die Tageshöchstnote. Auch am Boden und Barren kam sie super durch ihre Übungen. Leider machte der Zitterbalken als letztes Gerät seinem Namen mal wieder alle Ehre. Zum Schluss blieb der etwas undankbare 4. Platz, aber das Gefühl, es knapp vor Augen gehabt zu haben und endlich auch im Wettkampf das umsetzen zu können, was in so vielen Stunden Training hart erarbeitet wird.
Jetzt heißt es für die Mädels, das Niveau zu halten, das ein oder andere Element noch zu verbessern, vor allem verletzungsfrei zu bleiben, damit die Rückrunde in Munderkingen in 5 Wochen genauso erfolgreich verläuft.